Ausfahrten

Liebe Radsportfreund*innen,

Auch wenn die Zahl der Corona-Erkrankungen weiterhin niedrig bleibt und Einschränkungen immer weiter gelockert werden, setzen wir auf Verantwotung. Wir bieten wieder gemeinsame Ausfahrten für alle Interessierten an. Dabei wollen wir die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich halten und im Zweifel Kontakte nachvollziehbar machen.

Da es auf dem Bürgersteig vor dem Fischladen immer etwas eng ist und es den Fußgänger*innen nur schwer möglich ist, 1,50m Abstand zu halten verlegen wir den Treffpunkt ab sofort in die Teichstrasse vor das Stern-Gelände.

Weiterhin bitten wir alle Mitfahrerinnen auf folgend eHygieneregeln zu achten:
* nur ohne Symptome fahren
* in den Pausen/am Start 1,5m Abstand oder gern einen Mund/Nasenschutz nutzen
* Empfehlung; kleine Desinfektionsflaschen mitführen
* Niesetikette einhalten
* kein Kutscherpfiff, zum Naseputzen zurückfallen lassen
* nicht Spucken – auch wenn es schwerfällt 😉

Wenn ihr keine Mitglieder der Radsportgruppe seid, bitten wir euch unsere Kontaktverfolgung zu nutzen. Unter gesundheit@radsportleipzig.de könnt ihr euch ab sofoert mit dem Betreff Kontaktverfolgung und Datum der Ausfahrt  + optional Telefonnummer registrieren. Wir heben die Daten 1 Monat auf, um euch ggf. kontaktieren zu können. Bitte schreibt für jede Ausfahrt eine neue Mail.

Wir freuen uns auf die Ausfahrten mit euch 🙂

Absage der Veranstaltung „Verantwortung erfahren 2020“

Roter Stern Leipzig
Sektion Radsport
Wolfgang-Heinze-Straße 22
04227 Leipzig

E-Mail: radsport@rotersternleipzig.de
Webseite: https://www.radsportleipzig.de/
Twitter: https://twitter.com/achtfach
Facebook: https://www.facebook.com/rslradsportgruppe

Leipzig, den 29. März 2020

Pressemitteilung

Absage der Veranstaltung – Verantwortung erfahren 2020 – wir müssen den Opfern gedenken, aufklären und rechten Terror verhindern

die letzten Wochen waren für uns als Organisationsteam der Demonstration mit Radsportcharakter  „Verantwortung erfahren 2020“ die wohl emotionalsten, nervenzehrendsten und angespanntesten der letzten 3 Jahre. 

Wir müssen die für uns die der Situation angemessene Entscheidung verkünden: 

Für die Demonstration mit Radsportcharakter unter dem Motto: „Verantwortung erfahren“ – gemeinsam gegen alte und neue Nazis vom 25. bis 26. April 2020 haben sich bis zum heutigem Tag weit über 60 Teilnehmende unter anderem aus Berlin, Hamburg, Göttingen, Dresden, Altenburg, Erfurt und Leipzig angemeldet. Auf Grund der COVID-19 Pandemie muss die Veranstaltung abgesagt werden. Dies entschied am heutigem Tag das Organisationsteam der Veranstaltung. Ob es einen Ersatztermin geben wird, ist noch vollkommen offen.Auch für uns ist dies eine außergewöhnliche und noch nie dagewesene Situation. Wir als Verein Roter Stern Leipzig e.V. und die Sektion Radsport haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Nach der Absage unserer Veranstaltung und den damit verbundenen Konsequenzen werden wir uns in den nächsten Tagen über das weitere Vorgehen in der Radsportgruppe abstimmen müssen.

Auf so manche Frage wird es nicht gleich eine Antwort geben.

Eins ist sicher, diese Pandemie trifft viele und wir wollen solidarisch mit denen sein, die uns nicht nur an der Vorbereitung der Veranstaltung unterstützt haben. Unkostenbeiträge, die von Teilnehmenden nicht abgefordert werden, wollen wir an unterschiedliche Projekte z.B. Junge Gemeinde Jena oder an die Seebrücke spenden. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Diese fordert sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme von geflüchteten Menschen. 

Auch politisch werden wir als Sektion Radsportgruppe beim Roten Stern Leipzig 99 e.V. weiterhin nicht die Augen verschließen. An den EU Außengrenzen verharren noch immer tausende Menschen bei Kälte und Minusgraden unter menschenunwürdigen Bedingungen. Da stellt sich immer mehr die Frage nach der Menschlichkeit der EU sowie die der Bundesregierung. Gerade jetzt ist es noch notwendiger die Menschen aus den Lagern in Griechenland zu holen und mit dem Nötigsten zu versorgen. Wir können uns in unseren Wohnungen vor COVID-19 schützen, die Menschen an der Grenze stehen stundenlang dicht an dicht für Wasser und Essen an. In Zeiten der COVID19 Pandemie bleibt Rassismus ein massives gesellschaftliches Problem – dieses zu benennen, darauf hinzuweisen und zu mahnen ist Aufgabe einer aktiven Zivilgesellschaft. Wir dürfen die Betroffenen & Überlebenden der mindestens 208 Todesopfer* rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie die 13 weitere Verdachtsfälle nicht vergessen! Wir müssen den Opfern gedenken, aufklären und rechten Terror verhindern. Lasst die Betroffenen nicht allein!


*https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/rassismus/todesopfer-rechter-gewalt/

Mit freundlichen Grüßen

Christoph WittwerSektion Radsport
Orga Team „Verantwortung erfahren 2020“

Veranstaltungshinweis

rsl & telegraph präsentiert: LINKE OPPOSITION in der DDR DER WENDEZEIT – Perspektiven und Konflikte

Podiumsdiskussion & Film
20. Februar 2020, 20 Uhr
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Str. 12a
04277 Leipzig

Sie waren unbequem, nicht nur in der Wendezeit. Der SED-Regierung galten sie als Staatsfeinde, weil sie früh basisdemokratische Gruppen gründeten, mehr Mitbestimmung forderten und gegen das Einparteiensystem und die Überwachung durch das MfS protestierten. Der CDU von Helmut Kohl waren sie ein Dorn im Auge, da sie den Ausverkauf des Ostens nicht mittrugen. Die linken Oppositionellen waren aktiv in verschiedensten unabhängigen Gruppen und beteiligten sich an den Demonstrationen gegen die SED im Herbst 1989. Nach der Maueröffnung gingen die Akteur*innen dann gegen eine Angliederung an die Bundesrepublik auf die Straße. Ihr Ziel lautete: freiheitlicher Sozialismus in einem unabhängigen, demokratischen Staat.
Doch was war damit genau gemeint? Welche Utopien hatten sie und wie sollten diese Realität werden? Wie erlebten sie das politische Geschehen auf den Straßen vor 30 Jahren? Und wo engagierten sich die Aktivist*innen in den Jahren danach? Darüber berichten und diskutieren Zeitzeug*innen von damals. Zuvor wird das Best-of des Dokumentarfilms »Nennen wir es Revolution!? Interviews mit DDR Oppositionellen zum Herbst 1989« gezeigt.

Podiumsdiskussion mit:

Judith Braband. 1989 Mitglied der »Vereinigten Linken« und im »Unabhängigen Frauenverband«, war erste Geschäftsführerin der VL und deren Vertreterin am »Zentralen Runden Tisch«

Dietmar Wolf. Mitautor des Buchs »30 Jahre unabhängige Antifa in Ostdeutschland«, war Mitbegründer der Unabhängigen Antifa Ostberlin im April 1989

Christoph Wittwer. Aktiv in der »Vereinigten Linken« und in verschiedenen Leipziger Initiativen
… und weitere Aktivist*innen

Moderation:
Mona Seer. Sozialwissenschaftlerin: Forschungsschwerpunkt soziale Bewegungen; Gewerkschafterin

Der EINTRITT ist frei.

Eine Veranstaltung von:
Roter Stern Leipzig’99 e.V., Zeitschrift telegraph, AG Timur und sein Trupp, AFA Ost, Jungle World, und dem UT Connewitz

„Verantwortung erfahren“ Fahrraddemonstration am 25./26. April 2020

Die Radsportgruppe des „Roter Stern Leipzig 99 e.V.“ lädt zur dritten Fahrraddemonstration mit Radsportcharakter unter dem Motto „Verantwortung erfahren“ GEMEINSAM GEGEN ALTE UND NEUE NAZIS ein. 

Vom 25. bis 26. April 2020 werden wir am Sonnabend von Leipzig über Halle/Saale, Weißenfels, Naumburg nach Jena fahren und am Sonntag von Jena nach Eisenberg über Zeitz nach Leipzig zurück.

„Verantwortung erfahren“ heißt für uns: Aus der Geschichte lernen. Aktivitäten rechtsextremer Zusammenschlüsse, Rechtsrockkonzerte, Überfälle auf Unterkünfte Geflüchteter und Übergriffe auf Andersdenkende in den Bundesländern Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen sind alarmierend. Erinnert sei hier an die bekanntesten fremdenfeindlichen Konzertorte, Terroristenvereinigungen, Ausschreitungen von Hoyerswerda, Freital, Erfurt, Chemnitz oder den Anschlag in Halle an der Saale. Zusammenschlüsse wie die Skinheads Sächsische Schweiz, Gruppe Freital, Sturm 34 oder Konzertorte Themar, Kloser Veßra, Ostritz stehen exemplarisch für Aktivitäten der letzten 30 Jahre.

Bis heute werden von Teilen der Politik und Gesellschaft rechtsextreme Gesinnungen ignoriert und verharmlost. Durch gut organisierte Strukturen und Netzwerke in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen konnten die Mord- und Gewalttaten des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) jahrelang unbehelligt agieren. Eine lückenlose Aufklärung gibt es bis heute nicht. Statt Aufzuklären, wurden Akten vernichtet, Akten gesperrt oder Zeugen die Aussage verweigert.

Wahlerfolge der Deutschen Volksunion (DVU) zu den Landtagswahlen 1998 in Sachsen Anhalt mit 12,9%, Nationaldemokratischen Partei (NPD) zu den Landtagswahlen in Sachsen im Jahr 2004 mit 9,2%, 2009 mit 5,6% und 2014 mit 4,9%, aber auch die Wahlergebnisse der Partei Alternative für Deutschland (AfD) zu den Landtagswahlen zeigen, wie verwurzelt die rechte Szene in den drei Bundesländern seit Jahren ist und sich am rechtem Rand der Gesellschaft formiert. 

Zum Selbstverständnis der Radsportgruppe des Roten Stern Leipzig gehört ein friedliches und tolerantes Miteinander, frei von Rassismus, Nationalismus und Homophobie.

Mit unserer Fahrraddemonstration positionieren wir uns gegen Nazipropaganda, rassistische und antisemitische Hetze, sowie gegen jede Form menschenverachtender und sexistischer Politik. Die Orte, durch die wir fahren werden, stehen exemplarisch für rechtsextreme Aktivitäten und Strukturen, aber ebenso für den Widerstand dagegen. Unsere Fahrt soll deshalb auch unsere Unterstützung und Solidarität mit den lokalen Initiativen zeigen, die sich der täglichen Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung stellen.

Leipzig, den 09. November 2019

Spendenkonto:
Friedenszentrum
DE 40 8609 5604 0307 6045 07
Verwendungszweck: RSL Verantwortung erfahren 2020

Schirmherrin der Veranstaltung:

Petra Rossner
ehemalige deutsche Meisterin und Olympiasiegerin im Straßen und Bahnradsport

UnterstützerInnen:

Dr. Adam Bednarsky, DIE LINKE Leipzig, Leipziger Stadtrat, Roter Stern Leipzig ´99 e.V.

Norman Volger, Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen

Christopher Zenker, SPD Leipzig, Stadtrat Fraktionsvorsitzender

MdB Monika Lazar, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

MdB Sören Pellmann, DIE LINKE

MdB Daniela Kolbe, SPD

MdL Katharina König-Preuss, DIE LINKE

MdL Steffen Dittes, DIE LINKE

MdL Madeleine Henfling, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

MdL Astrid Rothe-Beinlich, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

Miteinander e.V.

Henry Lewkowitz
Geschäftsführer, Erich – Zeigner – Haus e.V.

Klaudia Naceur
Vorsitzende Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e. V. – Sitz Leipzig

Elke Pudszuhn
Vorsitzende Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e. V. –
Landesverband Thüringen

Telegraf
Zeitung der linken DDR Opposition

Friedenszentrum e.V.

VL Gruppe Leipzig

Deutsche Friedensgesellschaft / DFG/VK Landesverband OST

FC St. Pauli
Fanclub Saalepiraten Halle / Leipzig / Dessau

DIE LINKE Kreisverband Burgenlandkreis

Lothar König ehemaliger Jugendpfarrer aus Jena

Rico Gebhart
Franktionsvorsitzender DIE LINKE Sachsen

Sebastian Striegel
Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Junge Gemeinde Jena

Gesine Oltmanns, Stiftung Friedliche Revolution

Jens Kretzschmar
Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Wurzen, Kreisrat im Landkreis Leipzig, Stellvertretender Vorsitzender DIE LINKE Westsachsen

IVF
Initiative für mehr geschafftliche Verantwortung im Breitensport

Pacemaker Radmarathon – Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Halle gegen Nazis

MdB Petra Stitte, Die LINKE

Kulturdesign e.V. Rock am Kuhteich

ATTAC Leipzig

RAA Sachsen e.V. Opferberatung Support Leipzig

Roter Stern Halle e.V.

Eine dauerhafte Perspektive des Radrennens „neuseen classics“ in Leipzig muss her

Pressemitteilung

Leipzig, den 23. Mai 2019

Wir, die Radsportgruppe beim Roten Stern Leipzig 99 e.V. als eine der größten organisierten Radsportgruppen im Breitensport der Stadt Leipzig, fordern von Seiten der  Leipziger Stadtverwaltung mehr Entgegenkommen für eine neue und attraktive Streckenführung für die „neuseen classics 2020“. Eine Streckenführung durch die Innenstadt, vorbei an historischen Orten, ins Leipziger Umland und zurück würde noch mehr Radsportbegeisterte und Teilnehmende anziehen.

Dazu hat der sportpolitische Sprecher der LINKE-Stadtratsfraktion, Dr. Adam Bednarsky, heute eine Anfrage unter dem Titel „F 08103 Perspektive des Radrennens „neuseen classics“ in Leipzig“ – Link: http://gleft.de/2VO – im Stadtrat eingereicht.

Wir werden sehen, ob die Stadtverwaltung unser Ansinnen tatkräftig unterstützen wird, so Bednarsky.

Die Sportstadt Leipzig lebt nicht nur vom Profifussball oder Handball, sondern auch von den vielen aktiven Sportlerinnen und Sportler im Breitensport speziell im Radsport.

In anderen Großstädten wie Hamburg, Frankfurt/ Main oder London finden jedes Jahr große Radsportevents statt. Die Strecken führen dabei durch die Innenstädte und die Startnummernausgabe findet teilweise im Rathaus statt.

Dies zeigt doch deutlich, dass von Seiten der Stadtverwaltung noch einiges zu tun ist, um die Attraktivität einer solchen Veranstaltung für Vereine, Teilnehmende und Sponsoren zu erhöhen und Leipzig dauerhaft als Austragungsort für ein solches Radevent zu erhalten, sagte Christoph Wittwer von der Sektion Radsport beim Roten Stern Leipzig.

Für die Radsportsektion beim Roten Stern Leipzig waren die diesjährigen „neuseen clasics“ die erfolgreichsten in der 15 jährigen Geschichte der Sektion. In den Altersklassen Junioren und Master 2 der Frauen konnten Podiumsplätze errungen werden, freute sich Dr. Adam Bednarsky über ein weiteres erfolgreiches Abschneiden von Sportlerinnen und Sportlern des Roten Stern Leipzig.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Wittwer

„Verantwortung erfahren“ 2019

Leipzig – Wurzen – Chemnitz – Borna – Leipzig

Unter diesem Motto fand dieses Jahr die Demonstartion mit Radsportcharakter der Radsportgruppe statt. Vom 13.04. bis 14.04. ging es vom Leipziger Augustusplatz zum „Nischel“ nach Chemnitz und zurück.

Hierbei wurde von den 40 tapferen Demonstranten eine Strecke von 210 Kilometern und circa 1950 Höhenmetern mit dem Fahrrad bewältigt werden.

Am Samstag ging es pünktlich um 9.00 Uhr bei Schnee und knappen drei Grad Celsius los. Das erste Ziel war Wurzen, hier fand eine Kranzniederlegung des BDA Leipzig zum Gedenken an die Todesmärsche im zweiten Weltkrieg statt. Es gab Redebeiträge von Vetretern des BDA Leipzig, des OB der Stadt Wurzen und auch Christoph Wittwer (Organisator der Demonstartion) ergriff das Wort und nutzte dies unteranderm um auf das Erstarken rechter Strukturen aufmerksam zu machen. Zusätzlich richtete er das Wort an den sächsischen Ministerpräsidenten, Herr Michael Kretschmer, bezüglich der anstehenden Landtagswahlen im September seine Aussage nicht zu vergessen. Herr Kretsachmer sagte, dass seine Partei, die CDU, kein Bündnis mit den Kräften der AFD eingehen wird.

Anschließend folgte die Demonstartion der Einladung des Netzwerkes für Demokratie e.V. . Hier konnte für die anstehenden Kilometer bei Eintopf und Grillgut wieder Kraft getankt werden.

Auf der B107 ging es dann in Richtung Chemnitz. Bei schönstem Sonnenschein und vielen Anstigen kämpfte sich Gruppe durch das „Kaltland Sachsen“. In Chemnitz angekommen, fand eine tagesabschließende Kundgebung statt und anschließend wurden die Zimmer in der Jugendherberge bezogen.

Der Abend selber wurde im AJZ Chemnitz bei veganem Gulasch, einigen Kaltgetränken und Gesprächen abgeschlossen.

Am Sonntagmorgen hieß es ab 7.30Uhr frühstücken und vorbereiten für die nun folgenden 90 Kilometer. Dieser Tag stand, zumindest wettertechnisch, unter dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

Die leicht verkleinerte Gruppe startete gestärkt  in einen kalten, windigen und vorallem nassen Tag. Das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Motivation war konstant hoch und durch Energieriegel und abgeklebte Füßlinge konnten alle Teilnehmer, zwar kalt und nass, zur letzten Versorgungsstelle bei BonCourage e.V. in Borna  sturz- und unfallfrei erreichen. Hier konnten alle TeilnehmerInnen sich noch einmal mit Kaffee, Tee und Kuchen stärken.

Mit der Gewissheit fast am Ziel zu sein, rollte die Gruppe in Richtung Leipzig.

Wir, die Radsportgruppe des Roter Stern Leipzig ’99 e. V. Bedanken uns bei allen UnterstützerInnen und TeilnehmerInnen.

„Kein Vergeben, kein Vergessen!“

Nur Fliegen ist schöner…

Du bist gern mit dem Fahrrad unterwegs? Du suchst noch einen passenden Freizeitsport? Du bist am liebsten Draussen und ein bisschen Wind und Wetter können dir nichts anhaben? Du möchtest in einer Gruppe Sport treiben?

Dann ist Rennradsport vielleicht das Passende für dich!
Nachdem wir bis vor kurzem noch eine separate Rennradruppe mit Refugees hatten, wollen wir nun das Equipment und Know How für eine Jugendgruppe nutzen und weiterentwickeln.

Unsere Zielgruppe sind Jugendliche ab 12 und hat Interesse Fahrradfahren als sportliches Hobby zu betreiben. Wir fahren auf Rennrädern bzw. sportlichen Fahrrädern mit schmalen Reifen, starrer Gabel und Kettenschaltung. Im Idealfall bringst du dein eigenes Rad mit. Wenn du kein passendes Rad besitzt, sprich uns an, wir finden gemeinsam eine Lösung. Auf jeden Fall benötigst du einen Helm, Sportkleidung (eine Radhose ist empfehlenswert), sowie eine Trinkflasche.

Was wir bieten? 1mal wöchentliches Training mit mindestens zwei radsporterfahrenen Trainer_innen. Neben dem Training von Ausdauer und Technik auf dem Rad, gehören auch Technik am Rad, Instandhaltung und Pflege sowie Ausdauertraining und Kraftübungen dazu. Im Winter und bei widrigen Wetterbedingungen bleiben wir natürlich drin.

Der Start ist ab April/Mai 2019 geplant. Je nach dem wie viele Rückmeldungen es gibt. Dann stimmen wir auch den konkreten Wochentag des Trainings sowie die Zeit ab. Grundsätzlich soll es nicht vor 17 Uhr an der Teichstrasse losgehen.

Klingt gut? Na dann, wenn Du Interesse hast, dabei zu sein, melde dich (mit deinen Eltern) bei uns per Mail unter: jugend @ rotersternleipzig.de . Wir melden uns im Vorfeld für ein Gespräch. Zudem ist ein Auftakttreffen für Interessierte + Eltern und den Trainer_innen geplant. Hier klären wir alle Fragen und stellen das Training etwas genauer vor.

Verschleißteile, Grundausstattung für die Nachwuchssportler_innen, Räder für den Einstieg…kurz: wir brauchen Kohle und freuen uns über jede Spende:

Spendenkonto RSL‘99 
SWIFT-BIC: WELADE8LXXX 
IBAN: DE75860555921100431752
Verwendungszweck dringend angeben: Jugendgruppe Radsport

„Verantwortung erfahren“ Fahrraddemonstration Leipzig – Wurzen – Chemnitz – Leipzig am 13./14.April 2019

Die Radsportgruppe des „Roter Stern Leipzig 99 e.V“ lädt zu einer Fahrraddemonstration mit Radsportcharakter unter dem Motto „Verantwortung erfahren“ ein. 

Am zweiten Aprilwochenende 2019 werden wir am Sonnabend von Leipzig über Wurzen, Grimma und Colditz nach Chemnitz fahren und am Sonntag von Chemnitz über Burgstädt und Borna zurück nach Leipzig (Bitte die Ausschreibung beachten). 

Auch über 70 Jahre nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus gab und gibt es im Freistaat Sachsen immer wieder Aktivitäten rechtsextremer Zusammenschlüsse, Rechtsrockkonzerte, Überfälle auf Flüchtlingsunterkünfte und Übergriffe auf Andersdenkende. Erinnert sei hier an die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Hoyerswerda, Mügeln, Heidenau, Bautzen, Freital oder Chemnitz im September 2018.

Ignoriert und verharmlost von einem Großteil der Politik konnten in Sachsen gut organisierte rechtsextreme Strukturen aufgebaut werden, die z.B. die Mord- und Gewalttaten des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) unterstützten und dabei halfen, dass der NSU jahrelang unbehelligt in Sachsen untertauchen konnte. 

Wahlerfolge der Nationaldemokratischen Partei (NPD) zu den Landtagswahlen in Sachsen im Jahr 2004 mit 9,2%, 2009 mit 5,6% und 2014 mit 4,9%, aber auch die Wahlergebnisse von 9,7% für die Partei Alternative für Deutschland (AfD) zu den Landtagswahlen 2014 und 27% bei den Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2017 (somit stärkste Partei) zeigen, wie verwurzelt die rechte Szene am rechtem Rand der Gesellschaft ist. 

Zum Selbstverständnis der Radsportgruppe des Roten Stern Leipzig gehört ein friedliches und tolerantes Miteinander, frei von Rassismus, Nationalismus und Homophobie.

Mit unserer Fahrraddemonstration positionieren wir uns gegen Nazipropaganda, rassistische und antisemitische Hetze, sowie gegen jede Form menschenverachtender und sexistischer Politik. Die Orte, durch die wir fahren werden, stehen exemplarisch für rechtsextreme Aktivitäten und Strukturen, aber ebenso für den Widerstand dagegen. Unsere Fahrt soll deshalb auch unsere Unterstützung und Solidarität mit den lokalen Initiativen zeigen, die sich der täglichen Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung stellen.

Leipzig, den 16. November 2018

Spendenkonto: 
Friedenszentrum 
DE 40 8609 5604 0307 6045 07 
Verwendungszweck: RSL Chemnitzfahrt 2019 

Erstunterzeichner (Stand: 16. November 2018): 

Petra Rossner, ehemalige Bahn & Straßenradrennfahrerin (Olympiasiegerin, Weltmeisterin sowie Deutsche Meisterin) 
Pfarrer Lothar König, Junge Gemeinde Jena 

Adam Bednarsky, DIE LINKE Leipzig, Leipziger Stadtrat, Roter Stern Leipzig ´99 e.V. 
Jens Kretzschmar, DIE LINKE Westsachsen 
Angela Marquardt, Geschäftsführerin der SPD – Denkfabrik 

maximalPlus, Veranstalter diverser Radevents in Mitteldeutschland, neuseenclassics, neusseen MTB Trophy und VELOFONDO 

MdB Sören Pellmann, DIE LINKE 
MdL Antje Feiks, Landesvorsitzende DIE LINKE Sachsen 
Thomas Dudzak, Landesgeschäftsführer Die LINKE Sachsen 
MdL Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE 
Landesverband DIE LINKE Sachsen 

MdB Monika Lazar, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 
Norman Volger, Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen 
MdL Volkmar Zschocke, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 
MdL Valentin Lippmann, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 
Landesvorstand BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen 

Bund der Antifaschisten Leipzig e.V. 
Elke Pudszuhn, Vorsitzende – Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten e.V., TVVdN/BdA 

MdB Daniela Kolbe, SPD 
Christopher Zenker, SPD Leipzig, Stadtrat Fraktionsvorsitzender 
Henry Lewkowitz, Geschäftsführer Erich Zeigner Haus e.V. 

Initiativegruppe Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche im Muldental 
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. 
Bon Courage e.V. 
Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz 
AJZ Chemnitz 

Opferberatung der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V. (RAA – Sachsen e.V.) 
IL Leipzig 
Torsten Schleip, Bundessprecher der Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinte Kriegsgegner DFG/VK 
Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinte Kriegsgegner DFG/VK Landesverband Ost 
Pacemaker Radmarathon – Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen 

DIE PARTEI, KV Leipzig 
Rojava Soli Bündnis Leipzig
Vereinigte Linke – Gruppe Leipzig 

Neuseenclassics 2018 Kinderrennen

Am Samstag, den 26. Mai 2018 findet der nächste Höhepunkt der RSL Radsportgruppe statt. Im Rahmen der 15. Neuseen Classics sind wir Mitveranstalter der Kinderrennen. 

Die Anmeldegebühr beträgt 5 Euro pro Kind. Jedes Kind bekommt eine Startnummer, ein T-Shirt und eine Medaille. Wir würden uns über viele Anmeldungen sehr freuen. Die Anmeldung erfolgt bitte direkt über das Kontaktformular.

Die Fahrstrecke ist komplett abgesperrt. Start und Ziel ist am Hit Markt an der Alten Messe. Jedes Kind benötigt ein Fahrrad und einen Helm.

Lasst uns gemeinsam ein großes RSL Kinderradfest auf der Alten Messe feiern.
Alle Informationen sind zu finden unter www.neuseenclassics.de/nachwuchsrennen/

11.00 Uhr Street Food Markt
12.00 Uhr Öffnung des Meldebüros auf dem Veranstaltungsgelände
15.00 Uhr 1,25km Fette-Reifen-Rennen (Jahrgänge 2010 – 2012)
16.00 Uhr 2,5km Fette-Reifen-Rennen (Jahrgänge 2007 – 2009)
17.00 Uhr 5km Fette-Reifen-Rennen (Jahrgänge 2004 – 2006)